Folge #15 | Zukunftsregion Emsland - Im Gespräch mit Marc-André Burgdorf

Shownotes

Wie gut ist das Emsland eigentlich für die Zukunft aufgestellt? Und was braucht es, damit unsere Region auch in zehn oder zwanzig Jahren noch ein guter Ort zum Leben und Arbeiten ist?

Darüber sprechen wir in Folge 15 mit Marc-André Burgdorf, Landrat des Landkreises Emsland.

Wir lernen den Menschen hinter dem Amt kennen und sprechen über die Themen, die unsere Region bewegen: Wirtschaft und Handwerk, Fachkräfte und Zuwanderung, Digitalisierung, Unternehmertum – und die Frage, wo das Emsland richtig gut aufgestellt ist und wo wir vielleicht auch schneller werden müssen.

Ein besonderer Teil unseres Gesprächs dreht sich um Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung. Warum dürfen wir Demokratie nicht für selbstverständlich halten? Wie können junge Menschen sie lernen und erleben? Und welche Rolle spielen dabei Schulen, Vereine, Unternehmen, Ehrenamt und Initiativen wie „Emsland zeigt Gesicht“?

Kurz vor der Kommunalwahl am 13. September ziehen wir mit Marc-André Burgdorf außerdem Bilanz: Was ist in seiner bisherigen Amtszeit gelungen, wo hätte er gerne mehr erreicht – und warum möchte er das Emsland weitere Jahre als Landrat gestalten?

Ein offenes Gespräch über Verantwortung, Menschen und die Zukunft des Emslands.

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zu Folge fünfzehn unseres Fosskast, an dem Mikros wie immer

00:00:07: Christian

00:00:07: und Anke.

00:00:08: Und

00:00:09: wir haben heute ein Gast bei uns den wahrscheinlich ziemlich viele Menschen im Emsland kennen zumindest in seiner offiziellen Rolle.

00:00:16: Marc-André Burgdorf ist seit zwei tausend neunzehnten Landrat des Landkreises Emslands, unsere Landkreise und damit verantwortlich für eine Region in der ziemlich viel passiert, wirtschaftlich gesellschaftlich politisch.

00:00:30: Wir wollen heute mit ihm über das Amsterdam sprechen, über Wirtschaft und Handwerk, Fachkräfte und die Zukunft unserer Region aber auch über Demokratie und auch darüber wie sich das politische und gesellschaftliche Klima gerade auch verändert.

00:00:44: Und natürlich kommen wir in einem Thema nicht vorbei am dreizehn September wird gewählt und Marc-Antrieb Burgdorf möchte Landrat bleiben!

00:00:51: Bevor wir aber über Alltag sprechen, wollen wir erst einmal den Menschen kennenlernen der hinter diesem Amt steckt.

00:00:55: Deshalb, Marc-André.

00:00:57: Herzlich willkommen in unserem kleinen feinen Foskast.

00:01:01: Schön dass du da bist!

00:01:02: Ja

00:01:02: ich freue mich auch lieber Anke liebe Christian, dass ich dabei sein darf und ich glaube wir hätten ein lockeres nettes Gespräch und bin mal gespannt.

00:01:11: Ja fangen wir mal direkt an wenn wir mal den Landrat aus dem Vorlassen.

00:01:15: wer ist denn Mark André?

00:01:17: Ja vielleicht so ein paar Eckpunkte zu mir.

00:01:20: Ich bin verheiratet habe mit meiner Frau zweiten Töchter.

00:01:24: Wir kommen beide gebürtig aus Bielefeld in Ostwestfalen.

00:01:27: Die Stadt,

00:01:28: die

00:01:28: es nicht gibt?

00:01:30: Das war mal ein Gerücht was sich wirklich verbreitet hat und ich glaube am Anfang waren die Stadtväter statt Mütter im Biele Feld.

00:01:37: darüber stinkt gesauer und mittlerweile nutzen sie das fast als Slogan.

00:01:43: Gab irgendeinen Stadt Jubiläum so und so für Jahre Biele fällt und da war der Slogans das gibt's doch nicht.

00:01:48: also ja dann vielleicht zu meiner meinem beruflichen Werdegang.

00:01:55: Ganz kurz, ich habe Jura studiert und bin Volljurist, hab aber auch abgeschlossen Diplomtheologie, war dann drei Jahre lang Anwalt, dann rund neun Jahre bei der Kreisverwaltung in Warendorf tätig in verschiedenen Funktionen unter anderem Kommunalaufsicht, aber auch der Bereich Personalorganisation der Verwaltung Vergabesachen Zuständig, klassisch fürs Rechtsamt, Ordnungsamt, Straßenverkehr, Veterinärwesen.

00:02:28: Emsländische Eisenbahn war mit dabei.

00:02:30: Wir sind dann direkt ins Emsland umgezogen und fühlen uns hier buddlwohl und tatsächlich zum Landrat gewählt worden.

00:02:42: Amstand ist ja auch der schönste Landkreis Deutschlands.

00:02:45: Unbestritten!

00:02:45: Wissen wir alle?

00:02:47: Zumindest wir drei hier und von daher freuen wir uns, dass du den Weg ins Amstund gefunden hast.

00:02:53: Und wenn du nochmal so ein bisschen außerhalb vom Politik schaust was treibst du sonst noch oder was treibt dich so um als Mensch?

00:03:01: Also natürlich Familie ist ein großes Thema.

00:03:05: dann bin ich auch Jäger komme ich momentan leider zu wenig zu regelmäßig unterwegs und dazu gehören auch zwei Hunde,

00:03:17: die wir haben.

00:03:17: Die Jagdhunde?

00:03:18: Zwei Jagdtunde!

00:03:19: Genau, zwei deutsch-langhaare.

00:03:21: aber wie gesagt Jagd macht richtig Spaß aber könnte ein bisschen mehr sein.

00:03:26: Braucht Zeit ne?

00:03:27: Braucht noch viel

00:03:27: Zeit.

00:03:28: Das ist so... Und der Kalender eines Landrats, der ist recht voll Aber wenn es irgendwie geht Familie Natur jagt das ist so dass womit man sich beschäftigt.

00:03:39: Und du hast vorhin gesagt, Theologe?

00:03:42: Ehrlich gesagt habe ich das auch erst in der Vorbereitung auf unseren Podcast gelesen.

00:03:46: Das wusste ich gar nicht!

00:03:47: Das verbindet uns ja... Ich hab ja auch Theologie studiert.

00:03:51: Ah okay, wusste dich auch nicht.

00:03:53: Genau und lustig ne?

00:03:55: Also bist ja auch völlig anderen.

00:03:56: Das war aber nie so ein Thema.

00:03:58: also wenn man das ist ja schon eine Entscheidung so Diplomtheologie in die Richtung weiter zu gehen.

00:04:04: Nein, also tatsächlich War das ein Studium parallel zu Jura aus Interesse?

00:04:14: Schwerpunkt war natürlich, dass Kirchen recht.

00:04:17: Das bietet sich auch an.

00:04:18: aber man musste oder durfte alle anderen Fächer machen und wenn man ein läubiger Mensch ist finde ich schon ganz interessant den Glauben wie man so schön sagt mit der Vernunft zu befragen.

00:04:29: Und das war eigentlich immer eher etwas wo ich gesagt habe das wird jetzt nicht deinem Beruf werden.

00:04:37: Aber ich bräuere auch nicht, dass ich mich damit beschäftigt habe und Diplom gemacht habe weil gibt durchaus Punkte die man ja nicht direkt im Beruf verwenden kann.

00:04:48: aber es ist so.

00:04:48: eine Grundhaltung hat ja auch bestliche Gesellschaftslehre also ganz viele Fächer die einem vielleicht nicht strengend weiterhelfen.

00:04:58: da hilft einem als Landrat natürlich das Jurastudium.

00:05:01: Ganz, ganz vieles in der Behörde hat eben zu tun mit Paragrafen.

00:05:05: Aber Theologie hat wirklich Spaß gemacht aber Schwerpunkt verkehrt

00:05:10: vielleicht.

00:05:11: Ja und es ist ja einfach so das war Kenny auch ganz viele ich meine... Denn das hat unsere Gesellschaft geprägt, wie sie heute ist.

00:05:18: Also so ganz viele Grundfeste in denen wir heute auch leben oder die Rahmenbedingungen sind aus dem Glauben entstanden, aus der christlichen Lehre und ich sehe das auch so.

00:05:30: Das ist einfach immer noch mal bei mir auch schon viele Jahre her.

00:05:34: aber dass man da immer nochmal so Puzzleteile... Dass es ein Teil des eigenen Weltbilds auch ausmacht, wenn's mich unmittelbar jetzt mit den beruflichen Kontext zu tun hat.

00:05:43: Zwei kurze Anmerkungen dazu hast du völlig recht.

00:05:47: Hört sich sehr theoretisch an, aber es gibt Satz eines Staatsjirchen das Böckenförde.

00:05:55: Der hat mal gesagt der Staat liebt vom Voraussetzung die er selber nicht garantieren kann.

00:05:59: singemäßig hat das zumindest gesagt und was er damit gemeint hat ist dass wenn ein Staat wirklich neutral ist dann drückt er den Menschen keine Ordnung auf sondern er erkennt das an was gesellschaftliche und zivilgesellschaftliche Wirklichkeit ist.

00:06:17: Und das ist halt in der jungen Bundesrepublik die kirchliche Wirksamkeit gewesen, dass es der Grund warum es Staatskirchenrecht gibt, warum es ein Kirchensteuerwesen gibt, Militärseelsorge also Kirche und Staat arbeiten ja zusammen.

00:06:37: Ja.

00:06:38: Das sind nicht zwei getrennte Welten, das glaube ich.

00:06:41: das eine und das andere tatsächlich dass hier im Emsland die Kirchen schon sehr geprägt haben.

00:06:49: Und es gibt eine Studie, die ist gut zehn Jahre alt, müsste vielleicht sogar mal überarbeitet werden aber da glaube ich noch ... Die Grundaussage ist noch richtig.

00:06:59: Die Studie beschäftigt sich mit Netzwerken und Kirchtürmen und die bestätigt das auch.

00:07:05: aus so einer religiösen kirchlichen Prägung heraus eben Emsländerinnen und Emslernder signifikant stark engagiert sind in Vereinen Und das merkt man einfach.

00:07:16: Ja, es ist glaube ich auch, dass all das was jetzt heute auch eine Routinen und Dinge wiederholen und Dinge die vermeintlich langweilig klingen, dass man so ein Struktur im Leben hat – das glaub' ich auch!

00:07:31: Dass das so gerade in Emstland dazu ganz… also sehr dazu beigetragen hat zu dem, wie wir uns heute so zeigen und als Starker Landkreis.

00:07:40: Vielleicht greifen wir da schon mal vor?

00:07:42: Das war ja auch ein Thema was wir noch haben.

00:07:44: So starker Land Kreis!

00:07:45: Also wir Emsländer klopfen uns immer sehr gerne auf die Schulter oder wie gut wir sind, wie toll wir sind.

00:07:50: Sind wir auch überhaupt keine Frage.

00:07:53: Und vielleicht mal also bevor wir gleich dazu kommen wo sind wir vielleicht dann noch nicht so toll?

00:08:02: Wo müssen wir vielleicht noch genauer hingucken?

00:08:05: Gerade du bist jetzt ja schon sieben Jahre im Amt, auf fast sieben Jahren am Amt.

00:08:08: Als Landrat hier in Amsterdam kommt viel rum.

00:08:11: also wenn wir so auf Veranstaltungen sind.

00:08:14: Wir begegnen uns ja auch oft.

00:08:16: Du hast in viele, viele Themen Einblicke.

00:08:18: Wenn du mal so auf das Amtsland schaust vielleicht gibt doch mal einen Einblick wie du das Amsterdam insgesamt so siehst?

00:08:25: Wo sind wir denn auch erst einmal wirklich bei den guten Dingen an?

00:08:28: wo sind wir dann noch stark?

00:08:29: Wie siehst du?

00:08:30: das

00:08:31: gibt tatsächlich, da gebe ich dir recht ganz viele Punkte will ich aber jetzt nicht alle hintereinander aufzählen.

00:08:37: das wäre glaube ich gar nicht so spannend.

00:08:39: Ich versuche mal einen Punkt bisschen näher zu betrachten der finde ich eine Grundlage ist für das Emsland und dass ist diese Entwicklung vom armen Haus der Republik zu einer tatsächlich boomenden Region.

00:08:58: Das wird dem meisten bekannt sein dass Emsland wirklich arm war.

00:09:04: Und es gibt einen Roman, warten auf Gullur vom Beckett und im Französischen geht der Protagonist dann in die Einöde gegen den Pürenäen.

00:09:15: In der ersten deutschen Übersetzung als es den Landkreis Emslands noch gar nicht gab als Landkreise – das ist ja zusammengesetzt aus Aschendorf-Hymn, Linkmappen-Ling – wird aber übersetzt ergeht ins Emssland.

00:09:26: Das war also ein Synonym für Einöden!

00:09:29: Da ist nichts.

00:09:31: Da ist absolut nix!

00:09:33: Dann gab's den Emsland-Planen, neunzehntfünfzig... ...Emsland GmbH ganz viele Maßnahmen... ...Ottomeierflug, Elektrifizierung usw.

00:09:45: Ich glaube dass diese Entwicklung die Menschen hier ganz stark geprägt hat und zu Recht ein Gefühl vermittelt hat.

00:09:54: wir sind stolz auf das was wir aus dieser Region gemacht haben Und das schweißt zusammen, dass ist diese Machermentalität.

00:10:04: Es ist aber auch ein Gemeinschaftsgefühl und wenn man sagt Emsländerin und Emsländer dann glaube ich, dass man sich egal ob man in Papenburg, in Salzbergen, in Meppen oder in Haselünne wohnt alle bezeichnen sich als Ems Länder.

00:10:23: Das ist bei Weiten nicht normal, dass Menschen sich mit einem Kreis

00:10:27: derartig

00:10:28: identifizieren.

00:10:30: Das ist hier aber der Fall und das glaube ich kommt aus dieser Geschichte, der Entwicklung des Emslandes.

00:10:37: Und ganz vieles was wir dadurch erreicht haben basiert darauf dass die Leute sagen nein!

00:10:42: Wir müssen etwas wagen, wir müssen anpacken, wir mussten eigentlich selber vor Ort gestalten.

00:10:49: Und das führt dann zu unseren Stärken.

00:10:52: Wir haben tatsächlich eine starke Wirtschaft, wir haben gesunde Kreishaushalte.

00:10:59: immer so bleiben wird, Fragezeichen können wir gleich gerne drüber sprechen.

00:11:04: Und wenn ich mir die Unternehmerschaft angucke dann sind die regelmäßig und es ist kein Honig umbarschmieren.

00:11:11: Unternehmer die der Region auch verbunden sind, die aktiv sind Vereine unterstützen egal ob mit Geld oder das.

00:11:19: man sagt ihr kannst meinen Gabelstabler haben wenn ihr etwas vorbereiten wollt.

00:11:23: Das ist diese Mentalität

00:11:27: Und das fand ich noch mal gut, dass du gerade gesagt hast, der M-Sender sich als M-Ständer bezeichnet.

00:11:30: Weil es gibt viele andere Regierungen in Deutschland.

00:11:32: da hat man so wie's früher auch war... ...der Nordkreis ne?

00:11:36: Das war dann schon so, dass man gesagt hat naja die da oben sind eigentlich schon aus Friesen.

00:11:40: Mittlerweile ist es tatsächlich so, wir alle egal wo man in Deutschland isst sehr positiv übers Amsterdam spricht und es viele auch kennen weil ich glaube die Zahlen das bestätigen.

00:11:51: wenn man Statistiken sich anschaut ist die Entwicklung wirklich positiv erzählen die M-Sender nicht nur, sondern das sind Fakten und ich glaube auch dass die Region in den letzten Jahren immer auf das richtige Pferd gesetzt hat.

00:12:04: Also die Entwicklung sich auch weiterhin positiv entwickeln kann so was sich positiv entwickelt.

00:12:09: also ich sage mal jetzt einfach sei es Infrastruktur oder oder oder dass da Dinge da sind wo wir wirklich sagen können Wir haben dann nichts verpennt Sondern wir sind ja wie gesagt Marc Knackig an der Zeit dran, also das ist ja auch so wo andere Landkreise dann.

00:12:23: So gucken und sagen Ja wie habt ihr das denn geschafft?

00:12:25: irgendwie?

00:12:26: Gemeinsam also da kommt es auf wieder wirklich gesagt haben Es gibt Dinge ja ich sag mal ein altes Beispiel Ist ja auch schon zwanzig Jahre alte die A ein dreißig.

00:12:34: Aber das isst Ein thema wo man sagt ja Wo gibt es dass das Unternehmen gesagt haben wir geben bisschen was damit dieser Autobahn fertig wird.

00:12:42: Das ist tatsächlich das Paradebeispiel, dass eine Region gesagt hat wir gleich den Zinsnachteil in der Bund hatte.

00:12:51: Weil dieser Lückenschluss vollzogen wurde.

00:12:55: Den gleichen wir als Region aus und das merkt man ehrlich gesagt auch heute noch.

00:13:00: Wir haben Wirtschaftsverband.

00:13:05: Wo Politik Verwaltung, Wirtschaft wirklich gut zusammenarbeiten?

00:13:10: Wir haben eine Sportwirtschaftskala wo Wirtschaft und Sport zusammengehen.

00:13:17: Wir haben eine Sporthilfe, also es ist wirklich ein Miteinander.

00:13:24: Merkt man auch ehrlich gesagt als Landrat.

00:13:27: in der Zusammenarbeit kreist mit den Städten ungemein.

00:13:30: Da ist es häufig so dass in anderen Kreisen ich nenne jetzt keine Kreise Bürgermeister-Landrat quer im Stall oder gegenüberstehen Man sich bekriegt Und ich empfinde das hier schon als eine recht hohe Solidarität, Kreisstätte und Gemeinden.

00:13:48: Steuerstarke Städte, Steuerschwächere gemeinen, dass man sagt ne wir müssen die Region insgesamt vernünftig aufstellen und vielleicht ein kurzes Beispiel geben darf falls ich glaube in vielen anderen Regionen gar nicht getlappt hätte.

00:14:05: Als sie ins Amt gekommen bin hatte ich den Bürgermeistern vorgeschlagen naja wenn der Kreis einen positiven Jahresabschluss schreibt, was wir noch machen.

00:14:17: Dann lasst uns doch vorher nicht uns an die Krawatten gehen nach dem Motto... wie hoch soll die Kreisumlage sein?

00:14:26: Sondern wenn es dann ein positiver Jahresab Schluss ist.

00:14:30: gut Absuch der Kredit-Ermächtigungen aus dem laufenden Haushaltsjahr Wenn man sie nicht ziehen muss Noch besser.

00:14:37: und dann habe ich vorgeschlagen den verteilen Modus.

00:14:40: Die Hälfte geht in den nächsten Kreishaushalt.

00:14:43: Das hilft den Steuerstarken, weil es ja wieder indere Kreisumlage relevant ist und die andere Hälfte verteilt der Kreis an die Städte ungemein nach dem Schlüssel Kinder von null bis sechs.

00:14:55: Warum?

00:14:56: Weil Kita- und Krippe die Betriebskosten wirklich drückend sind für die Stätte ungemeinen.

00:15:05: Und wenn eine steuerschwache Gemeinde Kreisumblagensenkung hätte hilft der das regelmäßig gar nicht so viel.

00:15:15: oder eine sehr kleine Gemeinde.

00:15:16: Da sind aber günstige Bauplätze, da wohnen die Menschen, die vielleicht in den steuerstarken Gemeinden arbeiten, aber die haben damit auch hohe Kostenverkehrtaumkrippe und damit ist es eine indirekte Umverteilung von Steuerstarken auf die Ersteuerschwachen.

00:15:31: Und es ist klug von den Steuerstarkten dass sie meinen Vorstag da folgen oder der Kreistag das dann ja beschließen muss weil es schlimm wäre wenn wie Steuerschwachen oder der erdörflich-ländliche Bereich irgendwie nichts mehr machen könnte, nicht mehr gestalten könnte.

00:15:46: Keine Gewerbegebiete ausweisen könnte.

00:15:48: also das ist auch ein Zeichen von Solidarität.

00:15:54: Vielleicht mal zu dem Punkt Wie wird man in Deutschland gesehen?

00:15:59: Wir als Unternehmen sind ja auch nicht nur im Amsterdam tätig sondern auch ein Stück weiter Richtung NRW oder auch Bremen Hamburg Hannover und da ist es schon so dass man häufig hört Ja, da kommen was du vorhin schon gesagt die Macher.

00:16:12: Also ist dieses typische der M-Ständer krempelt die Ärmel hoch manchmal arbeitet er erst und denkt dann also das

00:16:17: haben wir auch

00:16:18: häufiger.

00:16:20: Ich sag mal wenn wir Beispiele haben dann werden dann Projekte abgewickelt dann sagt am Ende des Tages vielleicht einmal mehr denken müssen weil man häufig erstmal macht dass es auch so ein bisschen M-Sternische Mentalität.

00:16:29: ich finde sie aber sehr sympathisch und die kommt auch bei vielen anderen gut an weil man erstmal sagt hey Leute Wir gucken erstmal, dass wir schaffen und dann setzen wir uns mal zusammen und finden eine Lösung.

00:16:38: So wie du es gerade auch gesagt hast, da setzt man sich zusammen.

00:16:41: Und das finde ich mit dem Amstern gut wahrgenommen.

00:16:44: und auch die Entwicklung wenn ich das bei unserem Unternehmen sehe.

00:16:47: Ich sag mal irgendwann in den Neunzigern angefangen dann auch übers Amsternen hinauszufahren weil wir gemerkt haben okay wir wachsen wir brauchen größere Projekte.

00:16:56: Man sieht aber auch, dass es schon eine Veränderung gibt weil wir im Amstrand ja auch einen gewissen Wohlstand erreicht haben.

00:17:03: Also wir haben natürlich bei uns auch das Thema, wenn wir vielleicht mal Richtung Fachkraft kommen.

00:17:08: Dass wir jahrelang oder Jahrzehntelang kein Problem hatten auf Montage zu fahren also wirklich nach NRW oder nach Hamburg wie auch immer.

00:17:17: mittlerweile aber bei uns was schon ein großes Thema ist dass wir auch ich glaube der Amsterdam an sich dem geht es ganz gut wenn mich das im deutschen Vergleich habe und der noch sagt nee vielleicht muss ich gar nicht

00:17:30: weiterfahren

00:17:31: und das ist für uns eine Herausforderung zu sagen.

00:17:33: Wir müssen dann in der Region schauen, wie kriegen wir hier Projekte?

00:17:36: Wie können wir die mitarbeiten?

00:17:38: Ich sage mal auch halten!

00:17:39: Und da ist häufig ein Thema, ja Montage will ich gar nicht mehr was früher selbstverständlich war.

00:17:44: also ich glaube auch schon wenn wir dann von den Stärken kommen, wenn man da mal so ein bisschen überlegt hat sich durch die Stärke gewisser Wohlstand ergeben oder denen haben wir uns erarbeitet führt aber auch dazu dass man sich vielleicht manchmal ein bisschen zurücklehnt.

00:17:59: Das ist die riesen Gefahr, dass eine Region die ja Vollbeschäftigung hat wo tatsächlich ein Arbeitnehmermarkt im Grunde genommen da ist.

00:18:12: Dass ich irgendwann in der Region kippen könnte und man sagt Ja uns geht es doch gut wir müssen nicht mehr reinhauen So das...das ist gefährlich.

00:18:23: Ich bin auch Präsident der Landschaft Vorsitzende Heimatverein Meppen.

00:18:29: diese Geschichte vom Emslandplan, da kann man ja sagen mein Gott das ist Geschichte muss doch nicht immer wieder erzählt werden.

00:18:35: Ich glaube wir müssen schon erzählt werden um den Leuten zu sagen gerade den Jüngeren die diese Situation nicht mehr kannten, fünftiger, sechstiger, siebziger noch in die achtziger Jahre hinein als dass emsland eben nicht reich und wohlhabend war.

00:18:49: Das klappt nur wenn man anpackt und wenn man nichts sagt passt ja wohl alles.

00:18:54: und Infrastruktur E-Zwanderthreiunddreißig dauert alles viel zu lange, äh aus Hannover.

00:19:04: Und sicherlich kann man darüber streiten, welche Straßen notwendig sind und so weiter und sofort.

00:19:10: Äh ich bin der festen Überzeugung der vierstreifige Ausbau muss kommen.

00:19:13: Ähm aber gut wenn jemand eine andere Meinung hat.

00:19:16: wo ich auch mal ein Problem habe ist wenn jemand sagt naja äh wozu brauchen wir denn noch Ansiedlungen?

00:19:24: Uns geht's doch gut.

00:19:26: Also das ist natürlich eine Gefahr und ich glaube auch, das allein ohne Zahlen zu nennen.

00:19:34: Wenn man durchs Emstland fährt sich die Sportstätten anguckt, die Dorfgemeinschaftshäuser

00:19:38: usw.,

00:19:40: dann ist das hier vorbildlich besser geht immer aber schon vorbildig dass neben viele Leute nicht mehr war.

00:19:48: Ja weil es da so eine Selbstverständlichkeit und man merkt erst wenn man rausfährt wenn man rumkommt innerhalb Deutschlands sind ja unter die Camper gegangen in den letzten Jahren und waren dieses Jahr wieder unterwegs.

00:20:04: Und wir waren in Holland, Belgien und Frankreich.

00:20:07: super wunderschöner Urlaub!

00:20:10: Wir haben Regionen gesehen, denen wir noch nie waren.

00:20:12: da wollen wir auch wieder hin überhaupt keine Frage.

00:20:15: Aber wenn man dann teilweise, keine Ahnung, Britanniennummern die, wenn man da so ein bisschen ins Inland fährt.

00:20:19: Da sieht das nicht aus wie im Emsland.

00:20:21: also das ist nicht so und man muss ja nicht mal soweit fahren.

00:20:24: Das hat man hier in Deutschland auch schon.

00:20:26: Da haben wir auch schon öfter als Thema gehabt.

00:20:28: Wir haben das auch oft als Thema.

00:20:31: Das sehen wir auch so ganz gefährlich in eine Selbstverständlichkeit zu geraten weil es irgendwie jetzt gerade ich finde so manchmal habe ich das Gefühl Naja, wir fühlen uns wie in so einer Bubble.

00:20:45: Auf so ner Insel auf der noch... Glückwilligkeit.

00:20:49: ...Gedwählichkeit irgendwie herrscht weil um uns herum naja Wir wissen ja ich will jetzt eigentlich noch gar nicht so in diese große Richtung gehen hier thematisch aber Das kollidiert so ein bisschen mit dem grundsätzlichen gesellschaftlichen Gefühl in Deutschland.

00:21:02: Habe ich schon das Gefühl, weil eigentlich ja gerade die Generation auch jetzt die Jüngerin auch schon zweifeln wird dann alles besser?

00:21:09: Wir sind noch aufgewachsen und unsere Eltern sowieso.

00:21:12: Dass dass die Generationen waren es wird besser!

00:21:14: Es wird besser und meine Kinder sonst besser haben.

00:21:16: also das geht ja jetzt ja gerade schon so ein bißchen auch flöten.

00:21:19: So habe ich das Gefühl.

00:21:21: Ja ich hatte eben empfinde ich auch Nicht bei allen und bei jedem.

00:21:27: Nein, das stimmt.

00:21:27: Aber

00:21:29: klar... Man nimmt halt vieles als.

00:21:32: er ist verständlich.

00:21:33: Und du hast eben gesagt Bubble Ich hatte eben den Haushalt angesprochen Dass das Emsland als kreisschuldenfrei ist Sehr niedriger Kreisumlage und wir noch positive Jahresabschlüsse schreiben.

00:21:50: Also vielleicht noch fechter aber so ziemlich.

00:21:58: Das wiegt auch ein bisschen in Sicherheit, weil wenn man sich den jetzigen Kreishaus anschaut dann gibt es so drei Effekte.

00:22:06: Der eine Effekt ist wir hatten nochmal Steuerkraftsteigerung das spricht für die Wirtschaft.

00:22:13: Wir haben aber immer weiter steigende soziale Ausgaben.

00:22:17: etwa siebzig Prozent des Kreishaushaltes sind diesen Bereich und technisch zuzuordnen.

00:22:24: Und das Land Niedersachsen stattet die Kommunen und damit auch die Kreise sehr schlecht aus über das Finanzausgleichsgesetz.

00:22:33: Als ein Flächenlandkreis oder Flächen-Land Entschuldigung gibt ja das LandNiedersachsen pro Nase und Jahr unter siebenhundert Euro dabei, der Bund liegt bei tausend Euro.

00:22:50: Wir merken das noch nicht uns geht es gut.

00:22:53: ich hatte eben gesagt noch Sollte nämlich mal die Wirtschaft nur stagnieren, dass wir an Niedersachsen nicht mehr Geld geben.

00:23:03: Sozialausgaben weiter steigen dann hat auch diese Region ein Problem.

00:23:09: Das ist alles schon virulent.

00:23:12: in Nieder-Saxons gibt Kreise die können gar nichts mehr machen.

00:23:15: es gibt Kommunen da die können nix mehr machen.

00:23:19: Ganz problematisch für die Demokratie, wir sind dann noch im Kreistag oder in Rat.

00:23:23: Wenn ich nichts mehr gestalten kann entweder kann ich nichts machen oder ich kann Sachen streichen.

00:23:30: So das ist aber eine Gefahr, die viele hier noch gar nicht sehen einfach weil es hier noch nicht angekommen ist.

00:23:36: Das glaube ich sofort.

00:23:37: und wenn man da vielleicht mal genau auf den Punkt ja auch eingehen warum ist das emsland denn?

00:23:45: Oder spielt es emslands noch so ne Sonderrolle?

00:23:47: Du hast gerade gesagt, aufgrund der starken Wirtschaft.

00:23:50: Da sind wir bei Unternehmer und Unternehmertum.

00:23:52: Wir haben grad schon ganz viele Dinge genannt so außer Historie auch die.

00:23:56: warum's so auch?

00:23:59: Warum ist das denn in vielerlei Hinsicht so?

00:24:02: trotzdem spülen Und wie wir spüren das auch?

00:24:04: Wir sind ja im Wirtschaftsverband unterwegs.

00:24:07: Du warst jahrelang Christian.

00:24:08: bei den Wirtschafts-Union haben wir noch viele Kontakte.

00:24:14: Es is und auch in anderen Netzwerken und Verbänden.

00:24:17: Und es kommen aber auch hier schon, also ganz so ist das ja dann doch nicht mit der Inselseilschlusigkeit, auch hier natürlich Sorgen... Teilweise auch ängste generell Herausforderungen, die immer größer werden.

00:24:33: Die immer komplexer werden der Unternehmer.

00:24:36: Wie siehst du das denn?

00:24:37: Du kommst ja auf hier rum!

00:24:38: Was würdest du dann sagen was sind denn so?

00:24:41: wie nimmst du das wahr?

00:24:42: Was sind die großen Herausforderungen der Unternehmerschaft?

00:24:45: Was begegnet ihr da am meisten?

00:24:48: Weil Unternehmer tendenziell, du hast ja gerade schon gesagt das sind alles Themen.

00:24:51: so auch wir im Amazon Unternehmer die meisten die wir kennen die denken beschäftigen sich schon sehr mit der Zukunft.

00:24:58: Also den würde ich das also dem wenigsten würde ich es unterstellen dass das nicht so ist.

00:25:02: na wir haben alle vielleicht nicht immer die konkretesten Strategiepläne, aber wir beschäftigen uns schon sehr mit der Zukunft.

00:25:09: Egal Geschäftsfälle was müssen wir in unseren Unternehmen tun?

00:25:12: Was müssen wir jetzt investieren damit wir auch in Zukunft weiter das Unternehmen sichern können und unserem Beitrag ja auch genau was wir sagen jeder in seiner Gemeinde, in seiner Kommune.

00:25:23: Aber trotzdem oder gerade weil das so ist treibt natürlich auch ganz viele etwas um.

00:25:28: wie sie nimmst du das wahr?

00:25:30: also ein riesen Thema ist ja angesprochen worden.

00:25:33: von Christian ist, glaube ich immer noch der Fachkräftemangel.

00:25:36: Zwar mal auf nicht nur Fachkräfte auch Arbeitskräfte.

00:25:41: Das ist dringend und was ich immer wieder höre das spielt momentan eine Rolle.

00:25:49: Das sind Energiekosten.

00:25:51: Das isst die Frage der Bürokratie entweder durch Gesetze gemacht oder über die Normen die dann irgendwann umzusetzen Und das ist tatsächlich eine Frage des Personals, der Personalkosten.

00:26:08: Das ist dringend dass ganz viel Wohnkreis direkt nichts machen kann.

00:26:13: aber diese Fachkräfte Problematik die es gibt da gibt's nicht die eine Lösung.

00:26:22: Die EMS-Achse ist unterwegs mit Projekten Der Wirtschaftsverband ist unterwegs aus dem Ausland davor nämlich Paraguay anzuwerben.

00:26:31: Der Landkreis hat eine Kampagne, die insbesondere Richtung Urgebiet geht.

00:26:38: Das ist wirklich Arbeit in kleinen Schritten und aber es ist halt schon gut.

00:26:46: das überhaupt.

00:26:47: was passiert dass da Politik Verwaltung wirtschaft wieder zusammenarbeiten um hier Fachkräfte hinzubekommen.

00:26:55: Und was ich immer wieder höre ist das Problem, dass die duale Ausbildung Nicht den Stellenwert hat in den Köpfen vieler Menschen, die sie eigentlich haben sollte.

00:27:10: Ist nicht verwerflich wenn jemand in Studien gibt muss er aber nicht.

00:27:13: das ein Weg und ganz häufig der viel bessere Weg ist die duale Ausbildung.

00:27:20: Dafür muss man werden.

00:27:21: das könnte auch Fachkräftemangel bekämpfen ja und Bürokratieabbau Das ist etwas da muss es eigentlich eine Regierung geben, die Mut hat und sagt wir vertrauen erst mal wieder den Menschen.

00:27:37: Ich gehe nicht davon aus dass ich alles durchreglementieren muss sondern ich vertraue erstmal das die menschen sich vernünftig verhalten.

00:27:45: wenn dann jemand missbaut dann kann ich ja auch entsprechend reagieren als Staat.

00:27:49: aber das ist etwas was kommen muss weil das merken wir auch im emsland.

00:27:55: es gibt auch hier Unternehmen die das emslands verlassen Und wie ist, gibt noch andere Beispiele.

00:28:03: Das sind so die Punkte, die ich am meisten höre von Unternehmern.

00:28:08: Und welche Rolle?

00:28:09: Also du hast gerade gesagt der Landkreis kann da nicht zu viel machen.

00:28:13: aber ich meine jeder hat ja so seine Rolle.

00:28:15: na wir haben es jetzt ja grad schon mehrfach betont dass grade das Emsland von dieser Gemeinschaft auch diese Stärke das jeder so sein Part dazu.

00:28:22: Wie siehst du denn da so deine Rolle?

00:28:24: Gerade so, du hast ein paar Themen angesprochen die uns ja auch total umtreiben.

00:28:27: Die wir gerade hier im Podcast schon öfter angesprochen haben und das ist ja auch mein Herzensthema Schule.

00:28:33: ich komme ja aus einem Kontext Schule habe jetzt viel auch mit Ausbildung bei uns im Unternehmen zu tun viele Kontakte zu Schulen Jetzt tendenziell eher zur anderen Formen weil unsere Rekrutierung Schmiede eher die Oberschulen sind für die Berufe die wir anbieten.

00:28:48: was ich aber schade finde Denn Ich glaube schon dass der eine oder andere Gymnasijast, auch eine wunderbare und wirklich gute Zukunft im Handwerk hätte mit all den Karrieremöglichkeiten die man da hat.

00:29:02: Aber es ist gerade aus Unternehmersicht sehr, sehr mühselig war man ganz oft das Gefühl hat man steht irgendwie alleine da was natürlich nicht stimmt.

00:29:10: Es gibt den Arbeitskreis Bildung beim Wirtschaftsverband.

00:29:12: da sind wir engagiert und da tun sich auch große namhafte Unternehmen im Emsland zusammen.

00:29:19: aber trotzdem ist es so wie du sagst mühsellig Schritt für Schritt Und dann geht man manchmal auch gefühlt ein paar Schritte zurück um wieder nach vorne zu kommen.

00:29:28: Aber man muss schon.

00:29:29: also Wir haben unsere Auszubildenden Jetzt sind wir gerade gestand bei achtundzwanzig, jetzt auch wieder mit den neuen und sechs Ausbildungsberufen.

00:29:37: Wir müssen aber schon richtig, richtig, Richtig viel dafür tun!

00:29:40: Wir müssen sehr viel investieren in Beziehungsarbeit, in die Schulen gehen, die jungen Menschen kennenlernen, denen eine Möglichkeit geben, bei uns Praktikum zu machen.

00:29:47: Es ist Echtenheitenaufwand und ich kann ganz... Ich kann sehr verstehen dass es viele Unternehmen gibt, die das einfach so auch in der Form nicht leisten können und die Schulen können's auch nicht leisten.

00:29:56: Die haben dafür die Stunden nicht.

00:29:59: Vielleicht gehst du Auf dieses Thema noch mal ein bisschen näher, was tut der Landkreis und was kann der Land Kreis auch in Zukunft da?

00:30:08: Weil das Thema wird ja eher verschärft als dass es besser wird.

00:30:13: Erstmal wenn du ansprichst nur alle Ausbildung hat der Landkreis seine Brustbildenden Schulen.

00:30:21: Da ist es unsere Aufgabe und das machen wir auch da stetig.

00:30:25: so renovieren die vernünftig auszustatten Das ist eine Mammutaufgabe.

00:30:30: Bring mal ein Beispiel.

00:30:31: In Metten sind wir weitestgehend durch, im Papenburg beispielsweise ist noch sehr viel zu tun.

00:30:35: da sind wir aber dran.

00:30:36: das ist die erstmal die Kernaufgabe dass die BBS'n wirklich gut sind.

00:30:42: was wir aber auch veranstalten sind Brustinformationsbörsen wo sich dann die Unternehmen präsentieren können und Wir sind halt auch in den Verbänden unterwegs.

00:30:53: Und dann ist es auch Aufgabe eines Kreises dafür zu werben überlegt euch wirklich eine duale Ausbildung zu machen.

00:31:02: Das ist ein totales Erfolgsmodell, wo andere Länder auch Deutschland drum beneiden.

00:31:08: Wie gesagt wenn jemand sagt na ich will studieren aber das ist nicht die schlechtere Alternative in der duale aus Bildung zu machen ganz häufig die viel viel bessere.

00:31:18: also dass sind die Aufgaben die da der Kreis machen kann in der Vernetzung aber insbesondere seine Brustbildende Schulen vernünftig zu gestalten Und wie gesagt, Berufsausbildungsmessen zu machen.

00:31:30: Wir haben die Bildungsregionen wo wir versuchen zu vernetzen die verschiedenen Akteure innerhalb der Bildung so das Ist eigentlich das was?

00:31:40: Nehmen wir aber auch so wahr.

00:31:41: Also da ging noch mehr, also das wissen wir schon.

00:31:44: Gerade bei unseren allangem Mechanikern, was ja bei uns der Hauptausblussberufe ist und so ein Mappen.

00:31:49: Da gibt es schon mal hier den einen oder anderen Ton.

00:31:52: Ich glaube auch in Kloppenburg die haben auch dieses, ist das das Wärme-Laborer?

00:31:55: Oder was ist nochmal wo die einfach noch besser ausgestattet

00:32:00: sind?

00:32:00: Aber besser

00:32:01: geht immer!

00:32:02: Aber im Grunde genommen geben wir dir da schon recht.

00:32:04: Das ist schon so.

00:32:05: Ja,

00:32:05: wir haben da ja auch einiges getan zusammen mit der Innung Da sind wir eng mit der Berufsschule zusammen und gerade in unseren Berufen da auch im Austausch mit der Lehrerschaft, um dann Sachen nach vorne zu bringen.

00:32:15: Natürlich geht das immer besser aber man muss den Menschen frühzeitig klarmachen dass eine Perspektive im Handwerk häufig besser ist als vielleicht das Hochschulstudium.

00:32:27: Und eigentlich ist die Region ja auch dafür bekannt, was ich vorhin gesagt habe, Ärmelhoron los weil wir hier ja eher auch ländlich geprägt sind.

00:32:36: Deshalb sind die Menschen, die wir kennen, die in unserer Zeit damals studiert haben, nur in Teilen wiedergekommen, weil sie das, was sie studiert hat, gar nicht ausüben konnten.

00:32:43: Mittlerweile verändert sich das.

00:32:45: aber wir sprechen natürlich ganz viele junge Leute an und sagen Leute eine Ausbildung ist erstmal eine gute Basis Die Perspektive hast du trotzdem noch vielleicht zu studieren oder eine Zusatzausbildung zu

00:32:55: machen.

00:32:55: Genau es ist ja eine Durchlässigkeit

00:32:57: Definitiv.

00:32:59: Und deshalb finde ich, da sind wir auf dem Weg.

00:33:02: Wir müssen alle gemeinsam an diesem Netzwerk dranbleiben und zusammenhalten und weiter nach vorne zu schauen.

00:33:08: Denn das merken wir auch ist es wie Anke gesagt hat sehr viel Arbeit junge Menschen zu begeistern und nicht nur für uns als Unternehmen sondern fürs Handwerk generell weil die Perspektive in den nächsten Jahren ist da.

00:33:19: viele andere Berufe oder Berufsweige haben heute schon Probleme auch Menschen zu übergeistern Weil sich Dinge durch KI usw.

00:33:26: extrem verändern.

00:33:27: im Handwerk Wie der Name schon sagt, wir brauchen die Hände und bis uns die Elon Musk Roboter die Arbeit abnehmen wird noch ein bisschen dauern.

00:33:35: Aber auch da wird sich eine Menge tun.

00:33:37: dann können wir gleich nochmal kurz drüber sprechen.

00:33:38: was ich noch habe.

00:33:39: zu den Themen.

00:33:41: nochmal Löhne und Gehälter.

00:33:43: wenn wir sehen oder ich im bundesweiten Vergleich schaue nehmen einfach mal ein Beispiel Wärmepumpe Dann ist die Wärmepumpe im Amstland mittlerweile extrem stark.

00:33:52: Also wir haben dadurch, dass wir viele Einfamilienhäuser haben und auch viele Wärmpumpen schon eingebaut im SHK-Bereich.

00:33:58: Und sehen aber zum Beispiel das ich sage mal Die Anlage in Amstlands ein ganzes Stück günstiger ist als wenn ich die in Brand Wirkenbeck oder Bayern verkaufe für die gleiche Leistung.

00:34:07: Die Löhne und Gehälter sind fast auf dem gleichen Niveau.

00:34:10: Das ist wieder ein Stück weit das was wir gesagt haben.

00:34:12: Der Fachkräftemangel und die wirtschaftliche Leistung bringt uns im Amstern auch dazu, dass wir ein relativ hohes Lohngefüge haben.

00:34:18: Personalkosten hat zu Oschungen genannt.

00:34:21: Wir müssen trotzdem wirklich schauen das wir Die Menschen hier halten können und denen auch klar machen können.

00:34:26: Das ist nur mit ehrlicher und harte Arbeit.

00:34:29: Und auch da komme ich dahin Ich sage mal gibt ja so ein bisschen das Thema dreißig Stunden Woche und und und Ich glaube wir schaffen es nicht indem wir sagen, wir reduzieren die Leistung und wenn ich produktiv arbeite mit meinen Händen dann ist es die Stunde die ich leisten kann.

00:34:43: Die bringt was sondern ich muss echt schauen dass sich diese vierzehn Stunden die wir im Moment haben und dann kommt vielleicht so einen Hexenpunkt Bürokratismus.

00:34:51: Es gibt viele Dinge die werden in Deutschland reguliert weil es ein schwarzes Schaf gibt Genau.

00:34:56: Und das ist das Problem, wir können so viel Dinge einfacher machen.

00:34:59: und wenn man mit Menschen spricht die sagen du ich habe mal hatte ich letztens ja irgendwie eine Immobilie geerbt in einem Ausland wie einfach das gehendelt wird?

00:35:06: Mit Erbscheinung keine Ahnung was und wie schwierig dass Deutschland ist.

00:35:10: es sind nur ein Beispiel.

00:35:11: aber ich denke einfach Es gibt so viele Ansätze wie wir Dinge einfache machen können.

00:35:15: und vielleicht noch einsatz.

00:35:16: da hast Du auch gesagt es hätte in der Regierung einer anfassen können jetzt und Wir hätten in zwei drei Jahren gesagt danke Es ist jetzt eine blöde Zeit, vielleicht auch anstrengend.

00:35:26: Aber es wäre gut gewesen!

00:35:28: Also vielleicht noch mal ganz kurz zu dem was du gesagt hast Verdienst im Emsland.

00:35:34: Ist tatsächlich so dass wenn man sich die rund vierhundert Kreisekreisen an Städte anguckt der Durchschnittsverdienst in Emslands so ziemlich in der Mitte liegt.

00:35:45: Die Lebenshaltungskosten sind aber signifikant geringer.

00:35:52: da liegt man bei hundert.

00:35:56: bei hundert etwa kreisenkreisfreien städten sind sie geringer.

00:36:00: also ist das einkommen verglichen mit den lebenshaltungskosten hier gut.

00:36:05: ja also kursiert ihr immer so ein bisschen oh gott die verdienen die leute zu wenig.

00:36:12: mehr geht immer.

00:36:14: Aber das muss man auch im Relation setzen, dass was anderes als wenn ich in Stuttgart

00:36:18: lebe.".

00:36:18: Und wir brauchen gar nicht so weit gehen!

00:36:21: Wir wissen das ja auch schon, weil man ein bisschen nördlicher geht.

00:36:23: Gerade wir haben Bewerbungen wie unsere Branche... Man kennt sich, man kriegt es mit, wenn wir auch die Eintreißig hochfahren, auch Richtung aus Friesland, wenn man sich da mal die einzelnen SAK Das ist schon krass.

00:36:37: Also wo unsere Löhne mittlerweile liegen und wie das da abnimmt, so Richtung...

00:36:46: Es früher war es so, wenn ich wirklich deutschlandweit schaue, der hat in Bayern verdient auch mehr weil er auch wenn er in München lebt natürlich deutlich mehr Geld ausgeben muss, wenn er einkaufen geht.

00:36:56: aber das hat sich wirklich extrem angeglichen.

00:36:59: wir haben eine ein Topkreis, wo wir auch top bezahlen.

00:37:03: Das zeigen ja die Zahlen, die du nennst und ich glaube es ist einfach wichtig den Menschen im Amsterdam klarzumachen.

00:37:09: das funktioniert aber nur wenn wir alle gemeinsam was tun dafür.

00:37:11: Genau also die Mentalität zu sagen dass haben wir ganz am Anfang anpacken Arbeit is nicht schlimm, Arbeit kann Spaß machen

00:37:21: Ich

00:37:21: schaffe was?

00:37:22: Ich schaffe Werte!

00:37:23: Ich schaf hier auch einen Selbstwertgefühl wenn ich etwas hinkriege.

00:37:27: Das muss Grundlage sein.

00:37:30: Und Fachkräftemangel hatten wir eben angesprochen.

00:37:33: und als du gesprochen hast davon, dass Leute zurückkommen.

00:37:36: Der Kreis kann dagegen noch was anderes machen da auch.

00:37:40: Nämlich tatsächlich die dörflichen Strukturen stärken weil das eine ist, dass leute sagen okay ich komme zurück, weil... Ich kann mir hier vielleicht noch ein Haus erlauben diesen Thema momentan Preise ja?

00:37:53: Aber ich komm' auch zurück, Die schätze ich, wenn ich zurückkomme dann ist die Familie da aber auch ehemalige Freunde aus der Tlicke.

00:38:07: Da sind wir stark unterwegs müssen war auch sein das Vereine und Dorfgemeinschaft dass das hält.

00:38:13: Das ist ein Riesenfund.

00:38:15: Und Bürokratieabbau ja, das ist ein Wort das kann man fast schon gar nicht mehr hören.

00:38:20: Genau wie Fachkräftemangel.

00:38:21: da sind so Dinge wo ich sage hey wir müssen es machen ne?

00:38:23: Ja

00:38:24: und dieses Vertrauen zu sagen Mensch, lass doch mal einen Bereich ungeregelt.

00:38:32: Das müsste eigentlich passieren das passiert ja selbst nicht unter Behörden Also für die Unternehmen schlimm für den Bürger ist schlimm aber auch unter dem behörden was man sich da gegenseitig an Statistiken an Nachweisen geben muss.

00:38:47: und irgendwann Und das wäre fast schlimm passiert der Bürokratieabbau weil keiner mehr das was irgendwo geschrieben wird überhaupt anwenden kann, weil es die leute gar nicht dafür gibt.

00:38:59: und dann sollte man sagen mensch lassen wir doch mal etwas ungeregelt.

00:39:04: Es gibt ein lebensrisiko Und da muss es aber auch andere mentalität geben.

00:39:10: Dann darf nicht kommen warum war das nicht geregelt wenn irgendwas passiert?

00:39:14: Und wer hat die verantwortung?

00:39:15: nein Man muss mit einem gewissen lebens risiko einfach umgehen können

00:39:19: Und da fällt mir so ein, du in deiner Funktion auch als Landrat.

00:39:24: Wie viele Möglichkeiten hat man denn da der Einfluss zu nehmen?

00:39:29: Dass beispielsweise Bürokratie abgebaut wird.

00:39:33: Das ist ja schon in ganz vielen Bereichen das bestimmte Dinge.

00:39:37: Jetzt fürs Amstland höre ich das tatsächlich jetzt nicht so viel und so oft.

00:39:42: Aber

00:39:42: auch aus anderen Regionen, dass einfach bestimmte Dinge einfach zu lange dauern.

00:39:48: Christian hat ja gerade schon ein Beispiel genannt es gibt ja auch noch ganz viele andere Und irgendwie hat hier eine Haselina Familie deren Sohn geht jetzt ins Ausland macht so einen Schuljahr im Ausland Und ich weiß gar nicht genau, was da jetzt genaues Problem war.

00:40:05: Aber die sagten so naja ne kleine Gruppe hat irgendwie geschafft und auch nochmal durch unterschiedliche Einflussnahme aber ganz viele Schüler können dann nicht hin weil diese Behörde ich frag mich jetzt nie mehr was es war das war auch überregionaler weil die das irgendwie nicht hingekriegt haben wurde wirklich eine große Gruppe an jungen Menschen da nicht ins Ausland gehen kann obwohl alles andere geregelt ist Die Schule im Ausland, die Familie im Auslands.

00:40:30: und das sind so Themen jetzt nicht konkret mit dem Amstern vielleicht auch den Behörden hier zu tun, aber das sind so Beispiele von denen man schon in Deutschland immer mal wieder mehr hört.

00:40:40: Wie ist es denn auf kommunaler Ebene für dich als Landrat?

00:40:44: Wie viel Einfluss hast du da auch dein Haus quasi dahin gehen?

00:40:49: Ja genau!

00:40:50: Also man macht nicht die Gesetze

00:40:54: als

00:40:54: Landrad oder als Kreis.

00:40:57: Die werden gemachte in der Nova Berlin Brüssel.

00:41:01: Indirekt Einfluss aber sehr, sehr indirekt.

00:41:04: Es gibt die kommunalen Spitzenverbände ich bin auch im Präsidium des Niedersächsischen Landkreistages Die dann schon äußern Bitte schön macht es nicht immer schwieriger macht das nicht immer komplizierter.

00:41:18: Da gibt's auch Formal ja dass man angehört werden muss so in wie weit das durchschlägt.

00:41:23: Setz dich mal Fragezeichen dran.

00:41:25: Aber über diesen Weg kann man natürlich Druck machen.

00:41:28: Das andere ist die frage Wie wendet eine Behörde Gesetze an?

00:41:35: Wir müssen die Gesetzer anwenden.

00:41:38: Das hat etwas im Rechtsstaatsprinzip zu tun, wir sind ausführende Gewalt und haben nicht zu entscheiden ob ein Gesetz gut ist oder nicht.

00:41:45: aber was wir schon machen können ist so sagen bin ich päpstlicher als der Papst gehe ich hin und versuche jemanden mit dem Anliegen zu beraten ist ja schon ein Unterschied, wenn ich zu Behörde komme und sage das habe ich vor egal in welchem Bereich.

00:42:04: Und der Beamte sagt geht nicht wieder Sinn.

00:42:08: Richtig wäre es, wenn's nicht geht dann gehts nicht, aber haben sie mal überlegt vielleicht kann man so hinkriegen?

00:42:15: Das ist das was eigentlich eine Behörda machen kann und nicht zusätzlich noch darüber hinaus Bürokratie aufbauen.

00:42:23: Also wir haben ganz viele Förderungen Hätte ich ihm gesagt, egal ob Dorfgemeinschaftshäuser, Sportvereine

00:42:32: usw.,

00:42:33: das sollte möglichst unbürokratisch sein.

00:42:36: Also alles vernünftig verwendet.

00:42:38: aber da muss man darauf achten dass nicht im Verein irgendwann sagt ne dann kannst du aber hier vergessen Ich stelle so einen Antrag nicht

00:42:45: ganz genau weil

00:42:46: das kommt ja auch oft auf einem Ehrenamt Das kommt dir auch noch mal dazu.

00:42:50: also wenn dann diese Wege die Höhen so hoch sind.

00:42:54: also

00:42:55: da kann man ganz konkret daran arbeiten.

00:42:57: Das ist eine Einstellung der Verwaltung.

00:42:59: Das ist die Frage, wie viel muss jemand so ein Buch schreiben um eine Förderung als Sportverein zu kriegen?

00:43:08: Das wollen wir natürlich nicht!

00:43:11: Aber das Vereine unter Bürokratie leiden gesagt er war Heimatvereinsvorsitzender und Vorstand eines Schützenvereins – das ist teilweise schon abstrusfaster passiert.

00:43:23: Nennen jetzt nicht die Behörden unter denen man leidet Das wäre dann Hördenbärsching, das darf ich als Landrat nicht.

00:43:30: Aber alle die jetzt so hören werden Beispiel im Hinterkopf haben.

00:43:34: Ja und das macht es ja dann häufig schwierig.

00:43:38: also gerade Vereine wir hatten's grade ja wie wichtig dass ist und ich sag mal sei es das Vereinsheim oder oder oder die Sportstätte und da ist einfach wichtig und da finde ich auch gut dann zu sagen hey so unbürokratisch wie wir sein können sind wir dann auch um zu unterstützen Weil diese Gelder, die da sind sollten genutzt werden.

00:43:57: Das ist mit den Fördertöpfen generell dafür sind sie da und das ist ja bei uns fördert Thematik ganz genauso wenn es um Thema Wärmepumpe oder oder geht dass man dem Menschen sagt alles klar wir machen so einfach wie möglich und wir unterstützen Wir wollen mithelfen Und das finde ich ja gut.

00:44:12: wenn der Ansatz auch in der Behörde bei euch so ist.

00:44:15: Wie gesagt heißt nicht dass alles möglich ist wird immer Fälle geben wo man sagt so Jetzt Geht der Antrag nicht durch können sich auf Kopf stellen oder jetzt müssen wir ordnungsbereitlich durchziehen, so Bengt.

00:44:27: Aber wenn es eine andere Möglichkeit gibt dann finde ich kann man mit dem Bürger sprechen und sagen so geht nicht aber vielleicht so.

00:44:40: Wenn mal ein bisschen in die Zukunft schauen, vielleicht fünf oder zehn Jahre weiter wie entwickelt sich aus deiner Sicht der Emsland?

00:44:48: Und wo sind so die größten Schwerpunkte?

00:44:49: Ich will vielleicht mal einen Beispiel nennen Hatt ich gestern ganz akut, da bin ich mit meinem Partner im Austausch gewesen.

00:44:56: Also wir in unserer, sind wie wieder Bubble sagen zum Beispiel bei uns wirklich der größte Teil der Anfragen für eine Heizungsanierung geht mittlerweile auf Wärmepumpe und sagt dann die Kollegen wenn ich das bundesweit mir anschaue ist es tatsächlich so dass bei denen er siebzig Prozent noch Gasheizungen sind und dreißig Prozent Wärme pumpen bei uns eigentlich umgekehrt, wenn ich noch stärker.

00:45:17: Wo ich dann sage ja okay wir sind hier schon wirklich auf einem guten Weg uns zu elektrifizieren und ich glaube auch dass wir durch die Struktur die wir haben das der Mensch sich vielleicht eine Wärmepumpe leisten kann.

00:45:29: Dann gibt es technische Herausforderungen in großen Städten wo ich sage bei vielen Mietshäusern ist es vielleicht schwieriger.

00:45:35: aber wenn man so ein bisschen in die Zukunft schaut wo siehst du denn die größte Herausforderung?

00:45:40: Aber auch die Chancen und welche Themen sind vielleicht in zehn Jahren den dann an oberster Stelle, die heute vielleicht noch nicht so relevant sind.

00:45:50: Also tatsächlich wenn man Richtung Wirtschaftsförderung schaut ist es so dass ein ganz ganz großer Teil die Energiewende einnimmt.

00:45:59: wir sind als Kreis der erste Kreise in Niedersachsen der die Flächenziele erreicht hat.

00:46:04: für den Ausbau der Windenergie das ist uns vorgegeben worden mussten wir machen weil sonst irgendwann sogenannte Superprivilegierung eintreten würde kann jeder im Windrad im Außenbereich hin nageln wo er will?

00:46:15: Das wollten wir natürlich nicht und haben dann gesagt, dann ziehen was schnell durch.

00:46:19: Damit auch klar ist wo man in der Anlagen bauen kann oder nicht.

00:46:25: Momentan stockt das alles so Ausschreibungsergebnisse

00:46:28: usw.,

00:46:29: aber ich glaube die Energiewende und da mag mir dazu stehen wie man will.

00:46:35: Das ist jetzt entschieden und das Emsland macht sich auf dem Weg davon zu profitieren.

00:46:41: Da wird es ganz wichtig dass nicht irgendwann gesagt wird, der norddeutsche Bereich ist der Bereich wo Energie produziert wird.

00:46:50: Wo Leitungen durchgehen wie Weltmeister und ihr habt aber nichts davon.

00:46:55: Deswegen haben wir ganz früh gesagt für ein lingender Bereich was passiert eigentlich wenn das KKE, das Kernkraftwerk vom Netz geht?

00:47:03: Was passiert da mit diesem Energiestandort südliches Emsland?

00:47:08: Da wird gerade eine Wasserstoffwirtschaft aufgebaut.

00:47:11: RWE ist in der Böt, BP ist in einer Böt.

00:47:15: Riesenvorteil die Gas- und Netzinfrastruktur ist da.

00:47:21: Es wird eine große Wasserstoffpipeline Die Hercules geben der Open Grid Europe an der niederländischen Grenze.

00:47:27: Da haben wir als Beispiel genommen Ja es gibt noch keine Regulatorik wird zahlt eigentlich ab Zweige in

00:47:33: die

00:47:34: Fläche.

00:47:34: Also wenn ich diese große Leitung aus Autobahn nehme Wie kommt das über Bundesstraßen hier eigentlich ins Amstand?

00:47:41: Keine regulatorek, ob Europa das auf eigene Kannebier nicht machen würde ja auch nicht.

00:47:45: Und da habe ich mir in Städten und Gemeinden gesprochen habe gesagt kommt bevor irgendwann die Messe gelesen ist und als Wasserstoff drauf man vielleicht noch technisch aber Faktisch niemals abzweige inkriegt.

00:47:58: Lass uns doch vorfinanzieren lass uns doch einfach sagen wir definieren jetzt Räume wo es vielleicht Sinn macht Hälfte städte um gemeint wieder Solidität hälfte kreis.

00:48:09: so wenn war ein paar Umsonst gemacht haben.

00:48:12: Ja, dann ist das so.

00:48:13: aber zumindest

00:48:14: wir haben die Option.

00:48:16: und dass es ja man muss jetzt schauen Wasserstoff ist ja ein starkes ems-ändisches Thema.

00:48:21: Wasserstoff wird auch immer Champagner der Energie genannt Ist auch tatsächlich so.

00:48:27: Aber wir haben ja.

00:48:28: also Wir machen uns da nichts vor.

00:48:30: ich glaube dass wir es zu sehen bis ich sage mal Wasserstoff in das Einfamilienhaus kommt sind wir alle nicht mehr da.

00:48:35: aber Es gibt Wasserstoff der genutzt werden kann.

00:48:38: Das muss nicht immer der Grüne sein, das kann ja auch mal der Blaue oder der Graue sein.

00:48:41: Aber wir haben Themen für die ist es relevant gerade die große Industrie, die wir hier ja auch haben wollen und wenn so eine Pipeline gebaut wird dann bin ich ja auch als Standort wieder interessant.

00:48:51: Genau also äh für Häuser sehe ich das nicht.

00:48:56: Ja

00:48:57: danke.

00:48:59: Also wenn man da suggeriert irgendwann wird das über Wasserstoff betrieben halte ich ohne Ingenieur zu sein für abwegig.

00:49:07: für Industrie, ja.

00:49:09: Auch da muss man sich klar sein Deutschland wird nie fähig sein genug Wasserstoff zu produzieren für seine eigene Industrie das gehört dazu.

00:49:17: Aber das sind alles so kleine Punkte wo ich glaube ein

00:49:19: Teil der Wende und dass ist wichtig Und das muss auch der Mensch auf der Bürger im emsland finde ich verstehen dass es einen teil der energiewende ist und wir müssen Ich sage mal das Einfamilienhaus elektrifizieren.

00:49:29: Ja Das ist die Lösung.

00:49:31: aber Es gibt halt ich sag Mal der eine oder andere industrie Die Ich sag mal, mit Wasserstoff.

00:49:35: Vielleicht ist die noch nicht im Amstrand?

00:49:36: Kommt aber ins Amstand oder sie sagt ich brauche es in zehn Jahren und da bin ich glaube ich bei dir.

00:49:41: das Thema Energiewende ist glaube ich mit eines der treibendsten Themen im Amstand jetzt und auch In der Perspektive für zwanzig dreißig zwanziv fünfneißig Und vielleicht auch noch ein Punkt, der uns positiv nach vorne schauen lässt weil wir schon angepackt haben und ich glaube auch Die eine andere Idee haben wie wir die Energie hier sehr gut nutzen können.

00:50:05: Und natürlich gehören dann Themen dazu.

00:50:07: Aber Frage der Digitalisierung, da sind wir auch sehr früh angefangen, Breitbandausbau in den sieben Zwanzig werden wir die aus die grauen Flecken eliminiert haben gibt noch ein bisschen Probleme bei den sogenannten dunkelgrauen Fleckens aber das kriegen wir auch hin.

00:50:23: Da sind wir dann wirklich ganz weit vorne umgerüstet zu sein für diese Megatrends.

00:50:30: Energiewende digitalisierung Das ist das, wo man sich kümmern muss.

00:50:37: Das ist alles noch ein bisschen perspektivisch.

00:50:39: aber zumindest die Grundlagen zu schaffen, die infrastrukturellen da sind wir bei und das passiert halt auch in einer großen Einvernehmigkeit mit den Städten und Gemeinden.

00:50:48: Und dass es ja einfach wichtig da alle Unterstützung nie.

00:50:52: was ich als Bürgerin erwarten würde und natürlich auch als Unternehmerin wenn wir von da aus drauf gucken Das bei diesen Megatrends, dass der Kreis alles dafür tut damit die Menschen hier und damit auch die Unternehmen dann auch unterstützt werden.

00:51:08: Und du hast schon ganz viele Themen angesprochen.

00:51:11: wir hatten Energiewende, damit auch Energieversorgung, Infrastruktur vorhin.

00:51:17: schon.

00:51:17: gerade Digitalisierung gehört natürlich auch KI als großes Thema dazu.

00:51:24: Mobilität Hatten wir auch schon das eine oder andere angerissen demografischer Wandel, gerade der hier spürbar wird.

00:51:32: Auch mit Fachkräften.

00:51:34: Ich habe noch so ein Thema was jetzt nicht unmittelbar unseres ist im beruflichen Alltag.

00:51:40: aber wir spüren das natürlich auch und das hatten wir auch gerade unser Podcast-Volk auch mit Werner Schreer, Soha Selüne das Umfachkräfte auch fürs Amsterdam zu gewinnen.

00:51:50: Du hast es eben auch schon gesagt, da auch lebenswert ein Raum zu schaffen gerade wir im ländlichen Raum.

00:51:54: Wir haben so viele Pluspunkte da auch zu schauen aber wir haben auch Herausforderungen.

00:52:00: wie siehst du denn zum Beispiel auch ich höre dass schon auch so aus dem Ja, was ist also dieser ganze Kontext auch aus dem sozialen Kontext?

00:52:08: Auch bei uns ist ja mal, ich weiß nicht, psychische Krankheiten.

00:52:12: Dass das schon tendenziell mehr wird, dass die Fälle mehr werden, die betreut werden müssen zu Hause gerade bei Kindern... Die ganzen Gründe, da könnte man stundenlang drüber sprechen und das sind wir alle hier sicherlich keine Experten.

00:52:22: Aber ich sage mal in der Tendenz wissen wir das aus Corona-Zeiten usw.

00:52:27: Und so weiter.

00:52:27: und sofort familiäre Strukturen alles was es da so gibt aber auch dieser ganze Bereich ja ganz im Bereich der ich sag mal Health Versorgung medizinischen Versorgungen wie siehst du da dass emsland aufgestellt?

00:52:41: Noch gut dann muss ich jetzt ein paar Einschränkungen machen.

00:52:45: also Du hast völlig recht die psychischen Probleme steigen an.

00:52:53: Wir merken das, weil wir Ausgaben in diesem Bereich haben.

00:53:01: Wir unterstützen auch die Wohlfahrtsverbände mit ihrer allgemeinen Sozialberatung aber auch spezialisierten Beratungen und die erzählen eben auch es wird immer mehr da sind wir nicht auf einer Insel der Deluxee liegen.

00:53:20: Das ist ein Riesenproblem.

00:53:23: Und es wird vielleicht noch größer das Problem oder das Ganze zu händeln, wir hatten eben über Kirche gesprochen.

00:53:32: immer mehr Menschen treten leider finde ich aber eine persönliche Entscheidung aus der kirche aus.

00:53:36: die kirch hat weniger kirchen steuereinnahmen wird sich Immer mehr zurückziehen auf vielen bereichen und Ich glaube dass kann sowas nochmal verstärken und dann wird ein kreis oder ne stadt überlegen müssen Inwieweit können wir das auffangen?

00:53:53: Inwie weit diese Strukturen, die ja dann auch immer mehr wegbrechen und Leuten eigentlich halt geben sollen.

00:54:01: Das wird ein ganz großes Problem.

00:54:03: Dann zur gesundheitlichen Versorgung.

00:54:07: Es ist tatsächlich so dass ich zumindest große Angst hatte, dass im Krankenhausbereich viele Leistungen aus dem Emsland rausgehen.

00:54:18: Es kommt die Krankenhausreform, kann man jetzt drüber streiten?

00:54:22: ist das richtig gewesen?

00:54:23: was da passiert ist es nicht richtig gewesen?

00:54:26: aber ich glaube schon ist ein großer Erfolg dass Ludmilenstift und Bonifatius sich jetzt in Anführungsstrichen zusammengeschlossen haben waren ja ich sage mal bisschen kryptisch nicht unbedingt immer die besten Freunde bieten.

00:54:45: Die Notwendigkeit war da, dass man sich abstimmt und Schwerpunkte bildet.

00:54:49: Damit nicht irgendwann gesagt wird, das wird im Amstern nicht mehr angeboten.

00:54:52: Da gibt es zu wenig Spezialisierung und zu wenige Fälle.

00:54:55: Das kriegt man nur in Osnabrück oder Münster.

00:54:57: Das hat Herr Kreis übrigens flankiert mit rund fünf Millionen Euro diesen Prozess.

00:55:02: Ich glaube, das ist auf einem guten Weg.

00:55:05: Thüne wurde geschlossen, Nils Stehensen verbunden hat haben alle mitbekommen geschwächelt.

00:55:11: Das ist dauerlich, aber ich glaube das war in keiner Weise aufzuhalten.

00:55:15: Aber dass Dortmund Stift Bonifatius jetzt sehr eng in den Johannes-Liniken miteinander arbeiten, das halte ich für richtig und habe die große Hoffnung, dass das unsere Krankenhauslandschaft stabilisiert.

00:55:31: Anderes Problem ist die ärztliche Versorgung.

00:55:35: Da ist es so, dass es unterschiedliche Versorungsgruppen gibt.

00:55:40: im Südkreis Rechnerisch, rechnerig noch recht gut.

00:55:44: Mittelkreis ja Nordkreis vielleicht etwas schlechter.

00:55:49: Wer aber naiv zu sagen naja dann hört sich das ja super an wenn man sich mal durchschnittsalter der ärzte anschaut.

00:55:54: da muss man nur fünf jahre weiter schauen.

00:55:57: Jeden arzt der länger macht Ja auf jeden danken damit sagen will irgendwann Hören die auch und dann steht man vor einer welle.

00:56:08: Dann habe ich eine gesellschaft die immer älter wird führt natürlich dazu, dass Personen pflegerisch ärztlich viel mehr Zuwendung brauchen.

00:56:21: Gibt es auch Statistiken zu?

00:56:23: Das wird eine riesige Herausforderung!

00:56:25: Wir arbeiten da als Kreis dagegen.

00:56:29: Klammer auf ist gerade eine Beamtenantwort ohne Zuständigkeit.

00:56:33: aber wir machen das aus Überzeugung weil's notwendig ist.

00:56:37: Wir haben Stipendien für Medizinstudenten.

00:56:40: Wir bieten Fortbildungen im Emsland an, damit wir es Emslands kennenlernen und sagen ja wohl das ist eine schöne Gegend.

00:56:49: Ich habe hier ein Krankenhaus kennengelernt.

00:56:52: Wir unterstützen zwei Stiftungsprofessuren in Lingen für Gesundheitsberufe.

00:56:57: nicht Medizin aber Gesundheitsberufel.

00:57:00: jetzt nicht lachen.

00:57:01: ich bin tatsächlich in Gesprächen mit der katholischen Universität in Paraguay in Assuncion Mit der Überlegung, dort wird ein Studiengang eingerichtet.

00:57:10: Medizin auf Englisch dann mit der Möglichkeit ... Mein Ziel ist das dort insbesondere Ämztländerinnen und Ämzländer studieren können.

00:57:20: Das Schamante wäre dass die klinischen Semester im Emstland gemacht werden könnten bei unseren Krankenhäusern.

00:57:29: So, das hört sich erst mal

00:57:31: ein bisschen verrückt

00:57:32: an aber dann wären die emsländischen Häuser Teilfakultät einer Universität.

00:57:40: Und da sind wir wieder beim Thema, warum sollte der Emslender nach Paraguay gehen?

00:57:43: Wegen des NCs auch wahrscheinlich... Ja

00:57:45: natürlich!

00:57:47: Wenn jemand einen schönen Platz im Münster kriegt,

00:57:49: geht er da nicht hin.

00:57:52: Er kann jetzt und das passiert ja auch in Liga-Studien, in Rumänien.

00:57:59: Es gibt ja schon Leute, die ins Ausland gehen, die aber dort auch die klinischen Semester machen müssen.

00:58:05: Und dann kann man sich wirklich überlegen, wir haben ein anderes System.

00:58:07: Der Abschluss wird anerkannt.

00:58:09: Na ja, warum sage ich nicht?

00:58:11: Ja

00:58:12: ist bei denen anders aber die fortzlinische Ausbildung mache ich halt da und die zlinische Memsland.

00:58:19: Aber dass man solche Gedanken schon hat zeigt ja wie drängend das Problem ist Wie drängent das Problem is.

00:58:28: Wo auch Hoffnung habe ist, dass der PA in Deutschland sich etabliert.

00:58:37: Da ist auch schon einiges passiert.

00:58:39: Ist immer noch eine Abrechenfrage, ist immer noch ne Frage Haftung und so weiter.

00:58:45: aber ich glaube dass der Arzt entlastet werden muss weil wir können uns nicht von heute auf morgen Ärzte backen

00:58:52: Und es gibt viele Sachen die kann man Ja durch Fortbildung usw.

00:58:56: haben wir ja gerade schon.

00:58:58: Ich sag mal so ich glaube ich bieten das nicht alles immer der arzt machen muss und wird zu kommen.

00:59:06: Jetzt ein Projekt, Emslandkehr.

00:59:08: Weil uns Ärzte gesagt haben ganz viele die bei uns sind brauchen eigentlich gar keinen Arzt.

00:59:14: Die haben soziale Probleme, psychosoziale Probleme und so weiter.

00:59:17: und sofort Wenn diese Leute schon mal in Anführungsstrichen abgefangen werden Und da investieren wir auch Geld rein Dann ist das gut weil es den arzt entlastet.

00:59:29: der kann sich dann um die kümmern die wirklich den onkeldochter brauchen.

00:59:33: aber Auch diese leute bekommen dann vielleicht die Beratung, die sie in Wahrheit brauchen.

00:59:38: Das sind so andere Rollen geschaffen werden mit anderen Voraussetzungen.

00:59:43: So langsam würde ich sagen nähern wir uns dem Ende.

00:59:46: aber wir haben noch ein Thema was uns wirklich auf dem Herzen liegt.

00:59:52: Wir haben im Vorfeld ja auch schon bisschen darüber gesprochen weil es ja auch immer nicht so leicht ist.

00:59:58: wie spricht man drüber?

01:00:01: und das ist das Thema Demokratie Und ich sehe das schon so.

01:00:07: Für viele von uns, auch unsere Generationen war es immer da.

01:00:11: Es war einmal selbstverständlich.

01:00:13: Wir sind alle mit freien Wahlen, mit Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und der Möglichkeit aufgewachsen sich einzumischen, mitzugestalten.

01:00:25: Ja und vielleicht nehmen wir genau deshalb vieles davon manchmal auch als selbstverständliche.

01:00:29: Wir hatten Selbstverständlichkeit ja im anderen Kontext eben schon als Thema aber als selbstständlichen.

01:00:35: Wie siehst du das?

01:00:36: Ist uns als Gesellschaft noch, ist eigentlich noch bewusst genug was für ein Wert die Demokratie eigentlich ist und dass sie eben keine Selbstverständlichkeit ist.

01:00:49: Ich habe dazu keine Zahlen aber geführt.

01:00:53: ist es so, dass für viele ja wie Du sagst Demokratie so selbstverständlich zu sein scheint?

01:01:03: ich muss sie gar nicht besonders schützen Das ist halt so.

01:01:06: Es gibt halt Demokratie und das ist falsch, also wenn ich weltweit schaue, wage ich mal zu behaupten dass die meisten Menschen gar nicht in der Demokratie leben auf der Welt.

01:01:19: Also was wir hier haben ist nicht gesetzt.

01:01:23: Wenn ich in die Geschichte schaure dann ist die Demokratie gar nicht so alt.

01:01:31: ja im alten Arten hat sie mal gestartet aber Das ist nicht die Staatsbank, die es als erstes gab.

01:01:39: Die musste erkämpft werden.

01:01:42: Hätten die Perser die Athena geschlagen?

01:01:44: Wären wir vielleicht gar keine Demokraten?

01:01:46: und über die Zeit ist Demokratie ja immer wieder in Frage gestellt worden.

01:01:52: so Und die deutsche Demokratie ist ja tatsächlich sehr sehr jung.

01:02:00: Und deswegen glaube ich muss man dem Menschen immer wieder erklären, was für eine Errungenschaft der Demokratie ist.

01:02:09: Mir scheint es aber ein großes Problem zu geben und du hast eben zu Recht das Wort Rechtsstaatlichkeit genannt.

01:02:17: in unserem Grundgesetz gibt's ja mehrere Staatsziele und das eine ist selbstverständlich wir sind eine Demokratie.

01:02:24: Was passiert eigentlich wenn es eine Mehrheit mal gäbe die sagt Wir sind aber die Mehrheit sehen aber bestimmte andere Verfassungssiele?

01:02:35: Nicht so.

01:02:36: In dem Fall, und deswegen betone ich die sehr gerne, gibt es die Rechtsstaatlichkeit?

01:02:42: Die sagt ja eine Mehrheit hat zu entscheiden aber innerhalb der Rechtsstaatslichkeit hört sich sehr theoretisch an.

01:02:51: Aber ich glaube Demokratie muss man immer mit Rechtsstaatesigkeit denken weil auch das ist ja gute Demokratie.

01:02:58: Wir Demokraten wissen dass wir ne Meinung haben müssen kämpfen müssen, streiten müssen.

01:03:05: Aber das wir niemals behaupten, dass wovon ich überzeugt bin – das ist die absolute Wahrheit!

01:03:12: Das tun Leute, die totalitär denken.

01:03:16: Die sagen, dass was ich sage, das ist richtig und jeder der eine andere Meinung hat falsch.

01:03:21: Entweder es war dumm oder er ist böse.

01:03:23: Ein Demokrat ist überzeugt aber er sagt okay selbst wenn ich ne Mehrheit habe heißt das nicht Das, was jetzt gilt die wirkliche absolut nachweisbare Wahrheit ist.

01:03:38: Sondern die lebt von der Diskussion und vom Streit.

01:03:42: Ich glaube das muss man wieder mehr eintrainieren.

01:03:46: ich muss meine Meinung haben, muss aber eigentlich banal als Demokrat sagen der der eine andere Meinung hat Der kann genauso gut recht haben.

01:03:55: Ich muss vielleicht in Kompromisse gehen Aber selbst wenn ich das nicht machen muss weil ich ne absolute Mehrheit erreiche Muss mir bewusst sein Damit ist jetzt nicht die andere Meinung auf einmal völlig falsch.

01:04:07: Und bei all dem was gerade so los ist, was können wir denn tun als Demokraten?

01:04:13: Was können wir dann tun damit Demokratie auch lebendig bleibt?

01:04:16: Weil zu dem Thema das Jesu-Grad hatte dass ich es selbstverständlich sehe, dass ja schon auch wenn ich so... Ich hatte auch Leistungskurs im Abi Politik.

01:04:25: Und wenn ich jetzt so, ich habe mich letztens mit einem Politiklehrer der jetzt quasi in Amt und Würden ist, so unterhalten wie der auf seinen Lassungskurs gestaltet.

01:04:36: Wie Schüler auf die derzeitige politische Situation auch blicken welche Meinungen sie einnehmen?

01:04:44: Und das war ganz spannend, weil ich da schon merke – ja, ich bin jetzt neunvierzig, also das ist dreißig Jahre her -, dass sich was ganz grundlegendes verändert hat.

01:04:54: Also natürlich hatten wir damals auch eine Meinung aber das politische Umfeld war so ruhig!

01:05:01: Das, was gerade los ist und die Polarisierung der unterschiedlichen Haltung Das ist ja, das ist was ganz anderes und ich sehe schon gerade in diesen Zeiten du hast auch gesagt.

01:05:12: Ich sehe es auch so dass das natürlich von außen auch international, dass sich da einfach gerade im USA ganz viel verändert hat und dass das zu uns rüber schwappt und wir gucken müssen wie können dass unsere Demokratie lebendig halten.

01:05:31: Wie können wir auch, sag ich mal die nächsten Generationen davon überzeugen?

01:05:34: Dass das für die auch wieder sehr klar ist, dass es die beste Form ist mit all den Vorzügen, die wir als Mensch haben.

01:05:43: All das was wir jetzt gerade in der letzten Stunde hier besprochen haben, lebt ja auf dieser Basis und das finde ich irre grade, dass so viele das anscheinend nicht nicht sehen oder verkennen.

01:05:58: Und da bin ich mir auch immer so unsicher, warum ist das so?

01:06:01: Und deswegen was können wir dafür tun, weil man spürt ja schon eine Hilflosigkeit auch.

01:06:07: Ich blicke schon mit Sorge auf die Wahlen, die jetzt kommen und was können weh tun?

01:06:14: wie siehst du das?

01:06:14: Wie können wir vielleicht aus deiner Sicht als Landrat aber auch als Privatpersonen, wie können wir Demokratie lebendig halten?

01:06:21: Also gibt es nicht die eine Lösung?

01:06:23: Nein,

01:06:24: das stimmt!

01:06:24: Wenn die eine hat, würde

01:06:26: ich patentieren lassen.

01:06:28: Aber sind viele seine Schritte?

01:06:31: Das fängt wie du sagst in den Schulen an.

01:06:34: Da haben wir auch ein Programm für Demokratiebildung.

01:06:37: einfach Demokratie eintrainieren.

01:06:41: das passiert übrigens auch im Verein wo in der Vorstandsarbeit es ja auch demokratische Prozesse gibt und so weiter und sofort.

01:06:50: Ich glaube aber dass Für Die Menschen Demokratie auch schwieriger geworden ist, weil es eine ganze Zeit lang eine Art Weichspülen in den Aussagen gegeben hat.

01:07:08: Ich habe eben vom Streit unter Demokraten gesprochen.

01:07:13: Mir kommt so vor dass das Hund nicht erlebt aber klassisch Franz Josef Strauß, Herbert Wiener und da wurde richtig heftig diskutiert Dass eine ganze Zeit lang gesagt wurde, o politische Korrektheit.

01:07:28: Das darf man nicht sagen.

01:07:29: das ist meine Meinung.

01:07:30: aber natürlich ich glaube wenn sich Demokraten wieder positiv mehr streiten mehr Kontur zeigen dass die Menschen dann sagen oh das ist nicht alles ein Klüppchen.

01:07:43: Ich habe wirklich die

01:07:44: Wahl

01:07:45: zwischen unterschiedlichen Meinungen und weiß nicht ob ich auch dazu neige.

01:07:51: ich hoffe nicht Aber dass man sagt Ja, das ist meine Meinung.

01:07:56: Aber man kann auch das so sehen und... Nein!

01:08:00: Das soll dann der andere sagen.

01:08:04: Wird ja auch häufig gesagt oder so ein Zeitlang fast gescheut wie der Teufel des Weihwassers, dass man sagt ich möchte gerne die absolute Mehrheit haben?

01:08:17: Ja klar!

01:08:18: Ich bin Christdemokrat natürlich.

01:08:20: Würde mich freuen wenn die CDU eine absolute Mehrkeit bekommt.

01:08:23: Alles andere würde hier heißen Ich bin gar nicht von dem Programm überzeugt.

01:08:29: So, das werden jetzt andere völlig anders sehen?

01:08:33: Das ist okay und da müssen wir miteinander

01:08:34: streiten.".

01:08:36: Und wenn man sagt nee in Wahrheit will ich nicht... Ich glaube er sagt der Wähler ja was habe ich denn da?

01:08:43: oder der Mensch wo ist denn da Demokratie, wo entsteht denn da was?

01:08:47: Ich

01:08:47: glaube dass es schon ein bisschen dieses Thema auch Einheitsbrei, wir sind alle in der Mitte und auch da wieder so ein bisschen.

01:08:54: Wir machen uns das hier vielleicht auch gemeinsam schön und kuschelig

01:08:58: Und

01:08:58: dass ist die Gefahr.

01:08:59: also man muss in einer Demokratie streiten und auch streiten dürfen Denn nur so kann ich mich klar positionieren und das führt zum Frust.

01:09:07: Ich glaube bei vielen Menschen oder gesagt ist doch egal was ich wähle.

01:09:10: Das ist schlimm

01:09:11: genau.

01:09:12: und wenn gibt er x Beispiele für das politiker.

01:09:19: Beispiel, Fridays for Future.

01:09:24: Da gab's dann auch aus dem konservativen Lager Politiker die erstmal tausendmal unterstrichen haben wie toll es doch ist dass sich junge Leute engagieren erst dann gesagt haben ich habe da aber eine andere Meinung ja das braucht es nicht man kann direkt sagen so Ich hab' ne andere Meinung

01:09:46: Ja und wir haben ne Meinungsfreiheit Und wir müssen uns glaube ich klar positionieren.

01:09:52: Politisch schaut, es gibt eine Mitte und es gibt immer links und rechts.

01:09:54: Und das ist absolut in Ordnung!

01:09:56: In einem gewissen demokratischen Rahmen muss ich mich da frei bewegen dürfen.

01:10:00: Ich glaube, dass führt im Moment bei vielen Menschen dazu, dass die Gefühle haben, wir sitzen ja alle in der Mitte... ...und es gibt dann nur noch ganz links und ganz rechts.

01:10:09: Das ist ein falsches Zeichen vielleicht auch von den großen Parteien oder denen... etablierten Parteien zu sagen, ja wir sind auf so einem Kuschelkurs unterwegs weil wir wollen alle den Klimawandel entgegentreten.

01:10:21: Wir haben wirtschaftliche Ziele und wir haben ich sage mal Umweltziele die wir einhalten müssen.

01:10:27: aber trotzdem darf und muss sich streiten.

01:10:29: also Ich bin da total bei dir Und ich finde es auch wichtiger Satz denen du gesagt hast dass man Demokratie streiten darf und auch streiten muss und jeder seine Meinung da auch vertreten darf.

01:10:40: Was sagst du denn?

01:10:42: So Wählern, die jetzt auch Richtung Wahlen, die so frustriert sind von unseren Parteien.

01:10:53: Wer oder sie immer schon gekannt hat und das Gefühl hat... Es geht ja ganz auf dem Gefühl!

01:10:59: Also viele sagen ja, das ist erstmal nicht relevant.

01:11:04: Das geht um Fakten und so weiter.

01:11:05: Stimmt aber nicht.

01:11:06: gerade im politischen Kontext geht so viel über Gefühl.

01:11:10: die wenigsten können irgendwelche Parteiprogramme auswendig.

01:11:13: Die wissen natürlich einiges.

01:11:15: Wofür steht die CDU?

01:11:15: Wo steht die SPD?

01:11:16: Wo stehen die anderen Parteien?

01:11:18: Keine Frage Aber ganz viel geht nach Gefühl.

01:11:21: Und ich das ist auch mein Blick darauf dass grade auch dieses Abdriften von dieser von unserem demokratischen Spektrum Parteien, die dieses demokratische Perspektum abdecken.

01:11:32: Dass das ganz viel mit Gefühl und Abgehängt sein, mit ganz vielen unterschiedlichen Gefühlen zu tun hat?

01:11:39: Was sagst du denn so einem Menschen der sagt ja ich habe so die Schnauze voll, ich brauche irgendwie was anderes, ich wähle jetzt anders?

01:11:48: Im Grunde genommen...

01:11:49: Oder gar nicht!

01:11:50: Ich will gar nicht wählen.

01:11:52: Ja im Grunde glaub ich muss man den in Anführungsstrichen provozieren.

01:12:01: Ich glaube, man muss ihm sagen so das ist meine Idee oder das ist die Idee der CDU oder beim anderen Halte SPD und was weiß ich?

01:12:13: Was hast du dazu zu sagen?

01:12:15: Warum isst das falsch?

01:12:16: Warum empfindest Du das also durchaus nicht aggressiv?

01:12:23: aber in den Streit gehen wenn man ganz abstrakt sagt ja aus Demokratie theoretischen Gründen musst du aber wählen und ich glaube damit trinkt man nicht durch.

01:12:35: Also ich glaube, man muss tatsächlich sagen wo ist jetzt dein Problem?

01:12:39: Und unter Umständen sagt er nein!

01:12:44: Ich bleib bei meiner Meinung so da hat man das zu akzeptieren.

01:12:47: Aber ich glaube dass man auch da wieder in den Streit gehen muss.

01:12:53: Und du hast recht Wenn jemand behauptet, wird ja gerne gemacht.

01:12:57: Warum sind sie Sozialdemokrat?

01:12:59: Warum

01:12:59: Christdemokrat?".

01:13:00: Dann kommt meistens... Ich will das keinem unterstellen aber du ist doch irgendwie... Ja es gab einen Moment wo mich dieser Politiker begeisterte.

01:13:11: Nein!

01:13:11: Häufig war's einfach Milieu-Bindung und ich meine Kohl hat das mal gesagt.

01:13:17: auf die Frage warum er Christdemokrat isst singe mehr ist weil ich kleinen bürgerlicher katholischer Felser bin.

01:13:23: so Und ein Arbeiter aus dem Rohrgebiet, der hat früher zumindest regelmäßig SPD gewählt.

01:13:33: Also diese Milieu-Bindung nimmt ab und es entsteht eben dieses Gefühl der Unzufriedenheit.

01:13:41: und dann muss man den Leuten sagen wo ist denn deine Unzufredenheit?

01:13:45: Und denen vielleicht auch mal sagen – das hat Christian eben gesagt Hallo bring dich erstmal ein!

01:13:56: Und es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, also neben der Parteipolitik sich einzubringen.

01:14:01: Das möchte ich auch gerne nochmal anbringen weil's jetzt gerade so frisch ist.

01:14:04: im Emsland hat sich der Verein Emslands seit Gesicht gegründet aus unterschiedlichen Initiativen von Menschen die bewusst gesagt haben wir möchten uns für Demokratie engagieren und mittlerweile glaube ich jetzt ein paar Wochen seit Ende Juli, Anfang August ist der Verein auch eingetragen, als EV im Emsland.

01:14:29: Und die Idee ist da wirklich, ein Dach zu bilden für Regionallgruppen im Emsland.

01:14:35: Was ich ziemlich cool finde... Also sie haben sich jetzt abgeguckt in der Grafschaft Da ist das wohl schon stärker, da gibt es wohl schon... Die sind vor dem letzten Bundeswachsfeil angefangen und ich merke dass gerade die Bewegung wird größer und es nimmt mehr Raum ein.

01:14:51: natürlich jetzt gerade noch mal so einen Boost auch von den Kommunalwahlen.

01:14:55: Wie nimmst du so zivilgesellschaftliches Engagement wahr?

01:14:58: Ich

01:14:58: glaube es!

01:14:59: Aber wie ich es wahrnehme, bei mir ist das natürlich schon aus der Erfahrung sehr im Bereich Partei, Kreistag.

01:15:07: Klar!

01:15:09: Ich glaube schon dass den Leuten noch keine Massenbewegung aber eben klar wird.

01:15:15: und dann kommen wir zurück zu dem was du am Anfang gesagt hast.

01:15:19: Demokratie ist nicht selbstverständlich.

01:15:22: Ich glaube das Bewusstsein wird mehr auch weil Vielleicht Leute Angst haben, dass das Land irgendwann unwegierbar wird.

01:15:34: Und deswegen sind das Ansätze genauso wie Demokratiebildung in den Schulen vielleicht in den Städten und Gemeinden.

01:15:45: auf Kreisebne sehe ich es ehrlich gesagt nicht aber Jugendparlamente einfach dieses Vermitteln.

01:15:51: Demokratie nicht selbstverständlich.

01:15:52: Wie funktioniert Demokratie?

01:15:54: Aber dann auch ein üben

01:15:57: ja absolut und Ich glaube schon Dass das auch wieder ist.

01:16:00: Du hast von gesagt Solidarität.

01:16:02: Dieses einzelne Puzzleteile, wenn jeder was macht, dass das insgesamt ... Das kann keiner alleine schaffen!

01:16:07: Das kann der Kreis nicht alleine schaffen.

01:16:09: Das können keine Vereine allein, kein Unternehmen alleine.

01:16:12: Deswegen ich finde es schon gut, dass sich dann auch jetzt... Das ist ja jetzt auch gerade etwas Neues.

01:16:17: Was ich da so sehe.

01:16:19: Alles natürlich, die haben eine Satzung und das muss dem entsprechen.

01:16:23: Und alles natürlich in einem gewissen Rahmen und mit einer gewissen Klarheit weder extrem in die eine Richtung noch als extrem in andere Richtungen.

01:16:35: Ich finde das schon gut und ich glaube schon dass er auch den Parteien gut tun kann, den demokratischen Parteien wenn da überhaupt wieder über Demokratie auch gesprochen wird, wenn das überhaupt wieder Thema ist.

01:16:49: Wenn es ins Bewusstsein rückt.

01:16:52: Also man sieht ja auch dass immer schwieriger wird Kandidaten für Kreistage und Räte zu finden.

01:16:59: Das hat einmal das mit dem zu tun wie eben drüber gesprochen haben.

01:17:05: Ja, gegen wo ich eigentlich noch Mangelverwaltung habe Da kann ich völlig verstehen.

01:17:11: Aber auch hier wird's ja schwieriger.

01:17:13: Das sollte sagen, oh tue ich mir das an und so.

01:17:18: Und deswegen braucht es eigentlich – und das kann kein Kreis anordnen, keine Stadt und der Partei hat's auch schwierig, das reinzukriegen eine breite Beiß, die sagt Mensch engagiert euch!

01:17:30: Ja,

01:17:30: absolut.

01:17:31: So jetzt aber wirklich Richtung Ziel gerade.

01:17:34: Wahlen stehen bald an?

01:17:37: Du bist wieder als Kandidat natürlich für den Landrat im Spiel.

01:17:43: du bist seit zwei Jahrzehnte und haben wir vorhin schon gesagt ja warum tust du dir das eigentlich noch an?

01:17:50: Was treibt dich an?

01:17:52: Also einmal macht mir wirklich Spaß.

01:17:59: keinen Grund, dass es mir Spaß macht.

01:18:01: Nein!

01:18:02: Es ist tatsächlich so... Aber

01:18:03: das ist schon mal eine gute Grundvoraussetzung?

01:18:05: Ja also wenn ich das als furchtbar finde dann wäre ich nicht nochmal angetreten.

01:18:10: Es macht tatsächlich Spaß mit den Menschen hier im Emsland zu arbeiten hört sich schwülstig an aber wir sind ein Kreis mit dieser Mentalität bei dem Menschen man läuft nicht dauernd von Böller und nee wollen wir nicht und lasst das mal Dann das gehört auch dazu.

01:18:28: Wir haben eben ausgeführt noch gesunde kommunale Haushalte.

01:18:34: Also man kann hier was machen, man kann gestalten.

01:18:38: und der dritte Punkt ist ich glaube dass die Zeiten nicht einfacher werden.

01:18:45: das wird finanziell so sein?

01:18:47: Das ist mir klar.

01:18:49: es wird aber ganz viele Themen geben über die wir jetzt noch gar nicht gesprochen hat die auch im großen Raum annehmen werden die Frage von Katastrophenschutz, Klimafolgenanpassung.

01:19:01: Die Frage – das hatten wir angesprochen – Pflege in der Zukunft ärztliche Versorgung.

01:19:06: also es wird tendenziell schwieriger werden.

01:19:09: und dann meine ich ist eine gewisse Erfahrung nicht verkehrt und ich jetzt irgendwie auch als nicht in Ordnung gefunden wäre ich gesagt hätte so vielleicht werden die Zeiten schwieriger.

01:19:22: Ich hab hier die Erfahrungen aus Landrat vorher als Dezernent, ich höre lieber mal auf.

01:19:30: Hat wirklich was mit ein bisschen Verantwortungsgefühl zu tun.

01:19:34: und tatsächlich mir macht es Spaß diese Behörde zu leiten.

01:19:39: Häufig macht man gerne Witze über Beamten ist auch völlig okay aber wir haben gut tausend sechshundert Kolleginnen und Kollegen die engagiert dabei sind.

01:19:51: und wenn ich meine Behörden als schlecht empfinden würde Sicherlich auch ein Problem.

01:19:57: Und ich verstehe mich ja, auch als Politiker ist man irgendwie aber eben auch als Leiter einer Behörde mit dem entsprechenden Erfahrungshintergrund.

01:20:09: Und so aus, ich sag mal Wählersicht?

01:20:12: Es gibt ja schon, gab es schonmal so viele Kandidaten für den Landrat?

01:20:17: Für vier, fünf?

01:20:18: Ich meine, kann ich jetzt die Hand für nicht ins Vorliegen, aber ich meine nein letztes Mal waren's drei!

01:20:25: Ja und jetzt sind fünf, oder?

01:20:27: Ja.

01:20:27: Fünf!

01:20:28: Warum sollte man denn dich wählen?

01:20:30: Warum sollte mal Marc-Andrick Bock doch

01:20:31: wählen?!

01:20:33: Hast du noch eine kleine Bühne hier?

01:20:36: Ist immer schwierig die Frage weil es ist ein Eigenlob das sich anhört.

01:20:39: Also einmal glaube ich haben der Kreistag und ich das in der letzten Zeit gut gemacht.

01:20:45: Wir stehen da Es kommen schwierigere Zeiten Und dann glaube ich ist richtig dass jemand mit Willen und einer Erfahrung da durchleiten kann.

01:20:58: Und ich glaube, dass sich von der Ausbildung her und von einer Verwaltungserfahrung fähig bin eine Behörde zu leiten.

01:21:06: Denn das ist vielen ja gar nicht klar!

01:21:08: Ein Landrat ist nicht nur jemand, der im Kreistag sitzt oder den Grußonkel spielt sondern er muss ne Behörde mit tausendsechsmalten Menschen leiten.

01:21:22: dazu Gibt es keine laufbaren voraussetzungen ist im urwahl das mir auch klar.

01:21:28: Aber die fachlichen Voraussetzung habe ich dem willen habe Ich und wenn der wähler sagt ja wohl hat er ordentlich gemacht hat Potenzial dann würde ich mich freuen

01:21:42: Ja dem gibt's nix hinzu.

01:21:43: also ich hab gerade noch mal überlegt was wollte.

01:21:45: aber nein, ich glaube Und dass ist nochmal wichtig.

01:21:47: Das hatte werner schrehe auch gesagt Es ist auch eine behörde geführt werden muss und da gibt es auch Führungskills die man braucht um auch Da so ein Haufen von tausend sechshundert Mitarbeitenden zusammenzuhalten.

01:22:00: Das Thema haben wir bei unseren Mitarbeitern auch, es gibt immer Themen die man an die Hand nehmen muss und finde ich auch noch mal wichtig das zu sagen dass das ein bisschen mehr ist als nur der Grüß August wie du gesagt hast der Zirkusdirektor also von daher ich glaube der Appell an alle geht heraus, geht wählen, geht demokratisch wählen und streitet dabei vielleicht auch das finde ich gut und von daher vielen vielen Dank dass Du heute hier warst.

01:22:25: Ich danke euch.

01:22:26: Und wir wünschen dir natürlich alles Gute, viel Erfolg

01:22:30: und hoffen wir sehen uns nochmal wieder beim Schnickschnack

01:22:32: mit

01:22:33: Läden.

01:22:34: Das war lustig!

01:22:36: Ja auf

01:22:36: jeden Fall überraschend.

01:22:38: ich wusste gar nicht dass du da so ein Fan dieser Musik bin.

01:22:41: Ich bin das ja auch nicht.

01:22:42: gehe auch einfach nur mit und das ist immer so nett und ich kenne so viele Leute da.

01:22:45: aber beim Schnick-Schnack-Festival in Läde war sehr überrascht dich da dieses Jahr gesehen zu haben?

01:22:50: Das war rein privat.

01:22:51: die hatten über einen bekannten Karten bekommen Und das war ein wirklich runder, wunderwarmer Tag.

01:22:58: Ja lustig ne?

01:22:59: Auf jeden Fall was sehr heiß!

01:23:00: Aber das Bier war kalt und das war gut.

01:23:02: Genau!

01:23:03: Sehr schön!

01:23:04: Wir haben so viel gesprochen, wir haben so viele Themen angesprochen, es gab so viele mehr.

01:23:09: Vielen vielen Dank dass du da warst und wir wünschen dir natürlich alles Gute nicht nur für die kommenden Wahlen beruflich privat und wir werden uns im Emsland sicherlich des öfteren

01:23:21: ja sehen.

01:23:21: Alles Gute!

01:23:22: Auf jeden fall!

01:23:22: Danke!

01:23:23: Tschüss!

01:23:23: Ciao.

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